Jagd

Sehr geehrte Waldnutzer, Geocacher, Naturfreunde, Reiter und Hundführer,

 

durch falsches Verhalten im Wald kann es zu unnötigen Belästigungen der Natur und zu Stress mit anderen Waldbesuchern & Bewohnern kommen.

 

Durch die Beachtung einiger Hinweise lassen sich viele Konflikte vermeiden und die Natur und ihre Bewohner schützen.

 

Viele Tiere und Pflanzen leben in unserem Wald und unseren Wiesen, viele Menschen suchen hier Erholung und Ruhe.

 

Das Wild und viele - teils selten gewordene - Pflanzen leben und ruhen in unseren Waldparzellen. 

 

Vermeiden Sie daher bitte z.B. Streifzüge und Caches abseits der Wege und deren Ränder.

 

Aufgrund der vielen Besucher wird das Wild zunehmend scheu und nachtaktiv, was zu mehr Stress und auch zu einer deutlichen Zunahme an abendlichen / nächtlichen Verkehrsunfällen mit Wild führt.

 

„Nachtcaches“ sind zwar spannend, verursachen aber unter Umständen den Tod von flüchtenden Tieren, wenn nicht sogar menschliche Verletzte.

 

(Wie würden Sie reagieren, wenn nachts jemand durch Ihr Wohnzimmer wandert….)

 

Keiner hat etwas gegen folgsam freilaufende Vierbeiner – aber nicht jeden erfreut es von einem Hund angesprungen oder verfolgt zu werden.

 

Auch der bloße Kontakt mit „spielenden“ Hunden führt zu einem Verstoßen der jungen Kitze und Hasen durch ihre Muttertiere, was vor allem in der Stillzeit gleichbedeutend mit dem Tod der Tiere ist. 

 

Auch die Gefahr durch Wildschweine wenn sie ihre Frischlinge führen kann für Hund und Mensch unter Umständen sehr groß sein.

 

Achten Sie darauf wo Ihr Hund schnuppert.

 

Durch die Aufnahme des Fuchsbandwurmes der sich im Kot der Füchse aufhält erleidet Ihr treuer Hund einen qualvollen Tot.

 

Eine Heilung ist fast ausgeschlossen. 

 

Wir bitten darum dies beim Freilauf der spielenden Hunde in den Wiesen und Parzellen zu bedenken.

 

Rechtlich darf der Hund eigentlich die Wege im Wald unter anderem aus diesem Grund nicht ohne Leine verlassen….

 

Wir weisen darauf hin, dass das Verlassen der Waldwege auf eigene Gefahr stattfindet.

 

Gerne stehe ich Ihnen für Fragen zur Verfügung.

 

Bitte melden Sie sich oder sprechen Sie uns an.

 

Ihr Jagdpächter Dieter Jansen

 

 

Unten stehender Artikel wurde uns von Dr. U. Garvert freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

Der Bericht wurde ebenfalls im "Rheinisch-Westfälischen Jäger" veröffentlicht.


„Auswärtsspiel“ des Jagdhornbläsercorps Rheydt und der Bläsergruppe Eckartz


Am Sonntag, den 25. November 2012 gestaltete das Jagdhornbläsercorps Rheydt
(Vorsitzender: Gerhard Hauser) zusammen mit der Jagdhornbläsergruppe Eckartz
(Leiterin: Christa Robling) eine Hubertusmesse in der Hunsrückgemeinde
Liebshausen im Kreis Simmern (Rheinland-Pfalz).

 

Eingeladen und organisiert hatte die Messe Dieter Jansen aus Mönchengladbach, der das dortige Jagdrevier seit vielen Jahren gepachtet hat und mittlerweile heimisch ist in Liebshausen, quasi zum Dorf gehört.

 

Dieter Jansen hatte die Mitglieder der Bläsercorps am Vortag der Messe zu einer Drückjagd eingeladen.

 

Die Drückjagd vom 24. November wird allen beteiligten Jägerinnen und Jägern als ein unvergesslicher Jagdtag in Erinnerung beleiben.

 

 

Strecke verblasen nach der Drückjagd in Liebshausen

 

Der Höhepunkt der Reise nach Rheinland-Pfalz aber war die Hubertusmesse am
Sonntag, die von Diakon Schmidt zelebriert wurde.

 

Die Musikalische Gestaltung durch die ca. 30 Jagdhornbläserinnen und –bläser hat alle Besucher dieses einmaligen Ereignisses im Dorf und in der Pfarrgemeinde begeistert.

 

Die Messe, die ursprünglich in der Katholischen Pfarrkirche stattfinden sollte, wurde wegen der
großen Anzahl der Jagdhornbläser und der zu erwartenden hohen Besucherzahl in
die örtliche Antonius – Halle verlegt.


Nach der Messe boten Mitglieder der örtlichen Vereine kalte und warme Getränke
sowie einen reichhaltigen Imbiss für die Besucher an.

 

Dazu brachten die Jagdhornbläser, die von Wilfried Bender, Musikalischer Leiter des
Jagdhornbläsercorps Rheydt, dirigiert wurden, noch eine Anzahl konzertanter
jagdlicher Musikstücke zu Gehör.


Alle teilnehmenden Jagdhornbläserinnen und –bläser werteten diese Präsentation
ihres Könnens außerhalb ihres üblichen regionalen Umfeldes als einen großen Erfolg.

 

Dadurch wurde auch bei den Menschen, die dem jagdlichen Brauchtum eher kritisch gegenüberstehen, ein positiver Einblick in unsere Passion vermittelt und die
Einstellung für Jagd und Jäger aufgewertet.


Alles in Allem war es ein erfolgreiches „Auswärtsspiel“ der Jagdhornbläserinnen und
–bläser aus Mönchengladbach.


Dr. Ulrich Garvert (Schriftführer des JBC Rheydt),
Jagdhornbläsercorps Rheydt
Vereinigung zur Pflege und Förderung
des jagdlichen Brauchtums

 

 

während der Messe

 

 

Hubertusmesse in der Antonius – Halle in Liebshausen